B
Bongalicius
26. September 2024
Nach mehreren kurz- und einem langzeit Aufenthalt, muss ich dringendst davon abraten, diese Ferienunterkunft zu buchen.
Das lokale ÖV-Angebot ist sehr spärlich ausgebaut und beschränkt sich auf Ladeflächen von LKWs. Somit ist man zu Fuss am besten mobil. Leider haben die lokalen Reiseleiter kaum Ortskenntnis und nach stundenlangen Märschen landet man oftmals hungrig und ausgelaugt beim Ausgangspunkt des Ausflugs.
Die Verpflegungsmöglichkeiten beschränken sich auf ein Etablissement, welches eine sehr einseitige Küche führt. Daher rate ich für eigene Verpflegung zu sorgen.
Neben der Ortskenntnis enttäuscht ebenfalls die Auswahl an Aktivitäten welche von den Reiseleitern angeboten werden. Diese wirken wenig kreativ und extrem repetitiv. Auch der Umgangston lässt deutlich zu wünschen übrig.
Einziger Bonuspunkt ist, dass den Gästen Kleidung bereitgestellt wird, wobei das angebotene Tarnmuster ein wenig aus der Zeit gefallen wirkt. Ein paar Farbkleckser wären hier wünschenswert.
A
Andrea Gribi
14. August 2023
Bière, das unentdeckte Juwel der Schweizer Ferienindustrie! Wo soll ich anfangen? Als der Staat mir 18 Wochen "All-inclusive-Urlaub" schenkte, stellte ich mir Sandburgen bauen und Cocktail-Schlürfen vor. Doch was ich bekam, war eher ein Abenteuer, das mich zwischen einem Reality-TV-Überlebensshow-Kandidaten und einem frischgebackenen Ballett-Tänzer pendeln liess.
Der ständige grüne Tarnanzug! Ich fühlte mich wie auf der Pariser Fashion Week, nur ohne Laufsteg und Blitzlichtgewitter. Dann das Schiessen: Ich kam mir vor wie im neuesten Actionfilm, wobei ich eher der Tollpatsch als der Held war. Unsere charmanten "Reiseleiter" hatten eine theatralische Art, die mir das Gefühl gab, in einer Shakespeare-Tragödie gelandet zu sein – ständig auf der Suche nach meiner verlorenen Socke oder dem perfekt gefalteten Bettlaken. Als meine Matratze einmal auf den Boden geworfen wurde, überlegte ich, ob dies vielleicht eine moderne Interpretation einer Bettenaufschüttel-Performance war. Der "Zimmerservice" war eine Klasse für sich. Jeden Tag kam ich mir vor wie in einer Quizshow, bei der die Frage war: "Was habe ich heute übersehen?". Und der Hauptpreis? Noch mehr Liegestütze! Dann diese Nächte... Stellt euch vor, in einer Mischung aus Nachtwächter-Tour und "Survivor" zu sein, wo der einzige Unterschied ist, dass es keine Preisgelder gibt. Das nächtliche Jogging war wie ein Flashmob, nur ohne Musik und mit deutlich mehr Geschrei.
Ich fühlte mich oft wie der Hauptdarsteller in einem Impro-Theaterstück, in dem keiner mir das Skript gegeben hatte. Jeder Tag brachte neue, unerwartete Wendungen und ich konnte nie ganz sicher sein, ob ich in einem Traum, einem surrealen Film oder vielleicht in einer verborgenen Kamera-Show war.
Fazit: Nie wieder so etwas. Eigentlich wollte ich nur nach Hause, vor allem weil die Reiseleiter immer betonten, wie "freiwillig" wir alle hier sind. Aber als ich versuchte, an der Rezeption auszuchecken, gab es eine Überraschungs-Fitnesslektion für mich. Plötzlich wurde ich zum Hauptakteur in einem Spiel "Fangen", mit drei Reiseleitern, die schreiend hinter mir her rannten und schrien, als hätte ich gerade den ersten Platz in den letzten 100 Metern eines Iron Man erreicht. Es ist definitiv kein typischer Strandurlaub...
L
Lorenz “Der-Segler.ch”
28. February 2023
Ich habe diesen Waffenplatz in 14 Dienstjahren immer wieder besucht und hier meinen Dienst geleistet. Die Infrastruktur wurde in dieser Zeit modernisiert und viele der Gebäude sehr aufwändig renoviert.
Wettertechnisch bietet Bière alles von grosser Hitze ohne Wind bis zu Schnee und sehr viel Wind.
Bei schönem Wetter bietet sich ein unglaublicher Blick auf die Berge.
Der Waffenplatz ist aufgrund seiner Grösse für die verschiedensten militärischen und zivilen Aktivitäten geeignet.
Y
Yannik von Gunten
17. January 2023
Für einen 18-wöchigen Aufenthalt eher weniger zu empfehlen.
Die Leitung fordert Übernachtungen im Freien bei jedem Wetter, obwohl Betten grundsätzlich vorhanden wären.
Ich konnte nicht mal die Kategorie aussuchen und wurde in ein Massenschlag eingeteilt.
Das Essen lässt oft zu wünschen übrig und die Check-In und Check-Out Zeiten sind unmenschlich.
Die Aussicht auf die Berge ist dafür toll falls man sie überhaupt sieht bei dem schlechtem Wetter das dort meistens Überhand hat. Optional kann man den Aufenthalt um weitere 18 Wochen verlängern, wovon ich aber jedem abraten würde.
Der Schuss in den Fuss wird an diesem Ort zu einer verlockenden Option.
Während meinen Winterferien habe ich in diesem Gasthaus bis auf die Aussicht nur schlechte Erfahrungen gemacht.
Das Personal ist sehr unfreundlich und laut.
Die Küche ist gut aber knapp! So knapp das sich manche Gäste gegenseitig anfauchten und für die Aktivitäten den Tag durch kaum Energie vorhanden war. Vom Wetter her fühlte man sich auch eher wie in Sibirien während eines Blizzards.
Das Management des Gasthauses war zwar sympathisch aber nur so lange ein beinahe unmöglicher Standart an Ordnung gehalten wurde. Oft wurde dann das schreckliche Wetter als Erziehungsmethode genutzt und das Personal des Gasthauses eröffnete eine hetzjagd auf die Gäste welche noch nicht an Unterernährung oder ihren Erfriehrungen erlegen sind.